Psychotherapie Online – Therapie per Videokonferenz oder via Telefon

In Krisenzeiten werden schwierige Lebensumstände oft zu Belastungsproben für die Psyche. In der derzeitigen Corona Krise, einer weltweiten Pandemie mit unbekanntem Ausgang, können Ängste überhand nehmen. Die Ungewissheit der Realbedrohung durch den Krankheitsvirus, die Sorge um wirtschaftliche Einbußen oder die Situation der Isolation sind aktuell für jeden von uns eine große Herausforderung. Eine Online Psychotherapie kann Ihnen dabei helfen, diese Herausforderungen zu meistern und Ängste zu lösen. Ich biete Psychotherapie online über Facetime, Skype, Zoom u.a. oder Telefon an – kontaktieren Sie mich gerne diesbezüglich.

Angst aufgrund von Veränderungen ist ein überlebenswichtiger Mechanismus. Aber wenn Angst kippt, hat sie eine negative Wirkung auf unser Erleben und unser Handeln. Sie kann dann zu Angststörungen, Panikattacken oder Depressionen führen.
Wir sind alle gerade gefordert, in der Beziehung zu uns selbst und anderen einen sorgsamen Umgang zu wählen und uns in Gelassenheit zu üben. Nicht Schönreden sondern Akzeptieren, nicht Bekämpfen sondern Annehmen einer Situation oder unangenehmer Gefühle hilft dabei.
Bei bedrängenden Gedanken können wir uns die Frage stellen: Ist das, was ich denke, wirklich so?

Um möglichen Existenzängsten vorzubeugen oder aber eine behutsame und effektive Behandlung zu ermöglichen, unterstützen die Krankenkassen derzeit Psychotherapie via Telefon oder Skype, Zoom, Facetime u.a. So wird behördlich ermöglicht, über Tele-Psychotherapie Menschen online und telefonisch zu versorgen und dabei die Maßnahmen in Bezug auf räumliche Distanz als Schutz der Gesundheit der Bevölkerung zu gewährleisten.

Kontaktieren Sie mich für eine Online Therapie bitte unter 0699 136 77 500 oder per E-Mail.

Bleiben Sie gesund, Ihr Bernd Thell

 


Diese Beiträge könnten Sie auch interessieren: So kriegen wir auch diesen Lockdown hin!Pausen für ein besseres WohlbefindenBerührungen für die Seele


Gestärkt durch die dunkle Zeit

Wir alle erleben die Einschränkungen in der dunklen Zeit, verstärkt durch den Corona-Virus. Es gehen damit ungewollte, ja für viele unliebsame, Situationen einher. Das bedrückt unsere Psyche und schränkt unser Wohlbefinden ein. 

Aber wie kann man sich wieder positiv stimmen?

Man kann akzeptieren, wie die Dinge liegen und anerkennen, dass wir keine Kontrolle darüber haben. Dadurch wird Energie frei, sich darum zu kümmern, was zu ändern ist. Wir können uns neu kennen lernen und Neues probieren. Mit dem Blick auf das, was man gerade leben kann und mag, kommen neue Perspektiven dazu, die Optimismus nähren. Nehmen wir uns Zeit für uns, ungestört Zeit zu verbringen, die nur uns gehört. Bewegung, Sport und Natur sind schon an sich therapeutisch. Genauso ist Soziales eine Möglichkeit die Beziehung zum Leben als gut und geborgen zu erleben. Warum nicht einmal mit Leuten in einen Video-Call gehen, die man sonst nicht kontaktieren würde? Wenn wir die kleinen Schwierigkeiten meistern, können wir der Gesamtsituation leichter antworten. Also ver-antworten und gestalten, statt Opfer zu bleiben.


Hier kann man den Video-Beitrag von news.at komplett nachsehen.

Zum Weiterlesen: Die Pandemie leichter erduldenFreundschaften fördern Gesundheit oder Was ist und was kann eine Psychotherapie?


So kriegen wir auch diesen Lockdown hin!

Freiwilliger Rückzug ist uns von Eremiten, Nonnen und Mönchen und SennerInnen her ein Begriff.
Auch wir brauchen für diese Zeit des gebotenen Rückzugs irgendetwas, woran wir uns aufrichten können. Die mittelalterlich anmutende Ausgangssperre lauert und belastet. Dunkle Abende, allein oder sehr eingeschränkt, immer das Gleiche.

Es lohnt, sich zu besinnen: Getrennt von allem, aber mit allem vereint. Unsere Begabung nutzen, Auswege aus scheinbar hoffnungslosen Situationen das Bestmögliche zu machen: Schreiben, Kontemplation, Musik … auch digitale Medien, sozial oder für sich, kann man nutzen. Da darf die Not auch einmal neue Grenzen ausloten. Was wollte ich sowieso immer schon ausprobieren und finde jetzt Zeit dafür?

Auch für Leidende gibt es Möglichkeiten, zum Beispiel Psychotherapie, vielleicht auch nur einmal in einem unverbindlichen Informationsgespräch, auch online oder per Telefon – Telepsychotherapie.

Den ganzen Artikel können Sie nachlesen bei Die Presse.


Vielleicht interessieren Sie sich auch dafür: Freundschaften fördern Gesundheit – Die Pandemie leichter erdulden – Einsamkeit wider Willen


Mit sich sein im Lockdown

Man kann sich auch in Gesellschaft einsam fühlen. Gerade in den vergangenen Jahren und noch mehr in den letzten Monaten berichten Untersuchungen von einer starken Zunahme von Gefühlen dieser Leere und Isolation.
Biologisch gesehen verflacht die Kommunikation von Gehirnregionen miteinander. Es zeigt sich, dass das Fehlen von sozialen Reizen auch das unangenehme Empfinden von Leiden am ungelebten Leben (Viktor Frankl und Alfried Längle) wiederspiegelt.

MitsichseinWer gewohnt ist, mit sich zu sein, ist weniger bedürftig nach solchen Reizen. Wir stehen immer in einem Dialog mit uns selbst, einem emotionalen Dialog, wenn man so will. Das kann man jederzeit aufgreifen und so das Einsamsein in ein Mitsichsein werden lassen.
Das wiederum hat eine Reihe von Vorteilen. Nicht zuletzt kann dabei einfließen, bei mir nachzuschauen, was ich gerne als nächstes tun, erleben, ja sogar denken und fühlen möchte … oder eben nicht. Es ist für viele Menschen eine neue Erfahrung, ihr eigenes Gegenüber zu sein.
Als Psychotherapeut rate ich klar zu dieser kleinen Maßnahme, aus der so viel wachsen kann. Freiheit beginnt immer bei uns selbst.


Im Standard ist ein kurzer Abriss zu den biologischen Untersuchungen von Einsamkeit.

Weiterlesen kann man zum Beispiel Gestärkt durch die dunkle ZeitHilfe bei Frustration und DemotivationPausen für ein besseres Wohlbefinden


Die Pandemie leichter erdulden

Diese Pandemie belastet.

Die mediale Kommunikation läuft auf Vorsicht und Appelle an die Vernunft hinaus: was sind die größten Gefahren.
Die psychische Belastung nimmt stark zu und der Bedarf an Entlastung und Therapie steigt.

Positive Meldungen kommen leider derzeit zu kurz. Auch sollte mehr erklärt werden, wie man sich und nahe Angehörige schützen kann, zum Beispiel durch genug Bewegung und gesunde Ernährung.
Zwischen ernst nehmen und nicht in Panik verfallen gibt es ja viele Möglichkeiten, man kann sich bewusst schöne und genussreiche Aktivitäten gönnen, wie ein Konzert zu Hause anzuhören. Und den Medienkonsum einzuschränken, die Fakten hat man in 15 Minuten.

Ein gutes Stichwort ist: An Krisen wachsen können.

So hat es der Präsident des ÖBVP formuliert: derstandard.at


Weitere interessante Themenbereiche: Pausen für ein besseres Wohlbefinden – Berührungen für die Seele – Psychosomatik – Zusammenspiel von Geist und Körper


BACK TO TOP
ANRUFEN