Wutanfälle – Außer Kontrolle

Ab und zu verliert jeder von uns einmal die Beherrschung. Treten Wutanfälle allerdings gehäuft auf, sprechen Experten von einem sogenannten Wutsyndrom.

Besonders das Umfeld leidet unter dem plötzlichen aggressiven Verhalten und den unkontrollierten Gefühlsschwankungen, die oftmals ohne ersichtlichen Grund auftreten. Selbst die Betroffenen wissen meist nicht, warum sie so massive Wutausbrüche haben und bereuen diese danach nicht selten.

Psychologen wissen längst, dass häufig negative Erlebnisse aus der Kindheit dahinter stecken und den Körper auf bestimmte Reizsignale, die an diese Vergangenheit erinnern, reagieren lassen. Ohne Aufarbeitung und Behandlung der Anfälle besteht die Gefahr, noch zusätzliche Erkrankungen zu entwickeln. So können beispielsweise Ängste oder Depressionen hinzukommen, und auch Alkoholmissbrauch oder soziale Probleme können entstehen.

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Psychosomatik – Zusammenspiel von Geist und Körper

Psychosomatische Medizin beschäftigt sich mit dem Zusammenspiel von körperlichem und psychischem Wohlbefinden.

Nicht alle körperlichen Symptome lassen sich auf physische Krankheiten zurückführen. Auch die Psyche kann Ursache für Beschwerden sein. Gefühle wie Stress oder Angst können sowohl kurz- als auch langfristig zu verschiedensten körperlichen Symptomen wie Kopfschmerzen, Übelkeit, Durchfall, Bauchschmerzen und vielen anderen kommen. Oftmals treten durch psychisches Unwohlsein auch mehrere dieser Beschwerden auf.

Da Körper und Geist in einer dauerhaften Wechselwirkung stehen, findet die Beeinflussung auch in die andere Richtung statt. So können beispielsweise langfristige Schmerzen auch zu psychischen Problemen führen.

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Pausen für ein besseres Wohlbefinden

Immer mehr Menschen lassen Arbeitspausen aus, um den Arbeitstag früher beenden zu können. Dass sich das negativ auf das Wohlbefinden und die Konzentration auswirkt bedenken dabei allerdings die Wenigsten.

Nur wenige 5 bis 10 Minuten Pausen reichen schon aus, um die Produktivität bei der Arbeit zu steigern und die Müdigkeit nach langen Arbeitsblöcken loszuwerden. Als besonders erholsam gelten Pausen, in denen das Gegenteil von der üblichen Arbeit getan wird. Bei einer sitzenden Tätigkeit ist also ein wenig Bewegung eine gute Abwechslung, während körperlich anstrengende Arbeiten von Ruhephasen unterbrochen werden sollten.

Auch langfristig wirken sich regelmäßige kleine Pausen positiv auf die Gesundheit aus. Sie beugen durch die psychische Entlastung unter anderem auch vor Burnout vor.

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Berührungen für die Seele

Angenehme Berührungen vermitteln nicht nur ein positives Gefühl, sie können noch viel mehr.

Die Botenstoffe Oxytocin und Dopamin, die im Gehirn durch Berührungen ausgeschüttet werden, erhöhen neben dem angenehmen Gefühl auch das Vertrauen zu anderen Menschen. Auch psychische Spannungen wie Stress und Angst werden durch das Oxytocin vermindert und verbessert damit durch psychosomatische Wirkungen sogar die allgemeine Gesundheit.

Menschen mit Hautproblemen wie Schuppenflechten sind was Berührungen angeht auf große Herausforderungen gestellt. Aus Unsicherheit zu ihrem eigenen Körper haben sie häufig weniger soziale Kontakte und bekommen somit seltener Umarmungen oder andere Zärtlichkeiten. Das wiederum hat negative Auswirkungen auf die körperliche Gesundheit und ist somit doppelt belastend für betroffene Personen.

Mehr zu diesem Thema finden Sie auf bitteberuehren.de.


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Borderline Syndrom – Was ist das?

Wer unter dem Borderline-Syndrom bzw. einer Borderline-Störung leidet, hat eine sehr instabile und impulsive Gefühlswelt. Sowohl die eigene Identität, als auch soziale Bindungen werden oftmals durch Gefühle verzerrt wahrgenommen.

Mögliche Ausprägungen von dieser Persönlichkeitsstörung sind unter anderem instabile zwischenmenschliche Beziehungen kombiniert mit Verlustängsten und Angst vor dem Alleinsein, Wutausbrüche, selbstschädigendes Verhalten als Gefühlsventil, Suizidversuche und ein ständiges Gefühl der Leere.

Mit dem Borderline-Syndrom gehen oft auch Begleiterkrankungen wie Depressionen, Zwangsstörungen oder Angststörungen einher. Ebenso sind Schlaf- und Essstörungen häufige Begleiterscheinungen. Die Borderline-Störung tritt auch häufig in Kombination mit anderen Persönlichkeitsstörungen auf.

Als Ursache wurden sowohl genetische Faktoren, sowie auch Umwelteinflüsse identifiziert. Besonders traumatische Kindheitserlebnisse, aber auch Vernachlässigung oder ständige Demütigung in der Kindheit begünstigen den Ausbruch des Borderline-Syndroms.

Mit professioneller Hilfe in Form einer Psychotherapie stehen die Chancen auf Besserung sehr hoch. Eine Therapie sollte dafür mindestens ein bis drei Jahre dauern, bis eine dauerhafte Verbesserung der Lebensqualität erzielt werden kann.

Fall Sie mehr über dieses Thema wissen wollen, lesen Sie den Beitrag auf news.at.


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