Berührungen für die Seele

Angenehme Berührungen vermitteln nicht nur ein positives Gefühl, sie können noch viel mehr.

Die Botenstoffe Oxytocin und Dopamin, die im Gehirn durch Berührungen ausgeschüttet werden, erhöhen neben dem angenehmen Gefühl auch das Vertrauen zu anderen Menschen. Auch psychische Spannungen wie Stress und Angst werden durch das Oxytocin vermindert und verbessert damit durch psychosomatische Wirkungen sogar die allgemeine Gesundheit.

Menschen mit Hautproblemen wie Schuppenflechten sind was Berührungen angeht auf große Herausforderungen gestellt. Aus Unsicherheit zu ihrem eigenen Körper haben sie häufig weniger soziale Kontakte und bekommen somit seltener Umarmungen oder andere Zärtlichkeiten. Das wiederum hat negative Auswirkungen auf die körperliche Gesundheit und ist somit doppelt belastend für betroffene Personen.

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Borderline Syndrom – Was ist das?

Wer unter dem Borderline-Syndrom bzw. einer Borderline-Störung leidet, hat eine sehr instabile und impulsive Gefühlswelt. Sowohl die eigene Identität, als auch soziale Bindungen werden oftmals durch Gefühle verzerrt wahrgenommen.

Mögliche Ausprägungen von dieser Persönlichkeitsstörung sind unter anderem instabile zwischenmenschliche Beziehungen kombiniert mit Verlustängsten und Angst vor dem Alleinsein, Wutausbrüche, selbstschädigendes Verhalten als Gefühlsventil, Suizidversuche und ein ständiges Gefühl der Leere.

Mit dem Borderline-Syndrom gehen oft auch Begleiterkrankungen wie Depressionen, Zwangsstörungen oder Angststörungen einher. Ebenso sind Schlaf- und Essstörungen häufige Begleiterscheinungen. Die Borderline-Störung tritt auch häufig in Kombination mit anderen Persönlichkeitsstörungen auf.

Als Ursache wurden sowohl genetische Faktoren, sowie auch Umwelteinflüsse identifiziert. Besonders traumatische Kindheitserlebnisse, aber auch Vernachlässigung oder ständige Demütigung in der Kindheit begünstigen den Ausbruch des Borderline-Syndroms.

Mit professioneller Hilfe in Form einer Psychotherapie stehen die Chancen auf Besserung sehr hoch. Eine Therapie sollte dafür mindestens ein bis drei Jahre dauern, bis eine dauerhafte Verbesserung der Lebensqualität erzielt werden kann.

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Soziale Unsicherheit – Einsamkeit wider Willen

Wer mit sich selbst nicht klar kommt, hat es schwieriger mit sozialen Beziehungen. Besonders stark leiden darunter Menschen, welche von einer selbstunsicheren Persönlichkeitsstörung betroffen sind, was ein bis zwei Prozent der Bevölkerung ausmacht.

Betroffene haben meist so starke Selbstzweifel und haben Angst vor Kritik, dass sie Tätigkeiten mit anderen Menschen so weit wie möglich meiden. Die Vermeidung von sozialen Situationen führt zur Bestätigung, dass sie anderen nicht genügen und sie nicht erwünscht sind. Das kann bis zur sozialen Isolation führen und ein Teufelskreis entsteht.

Da Betroffene selbst unter dieser Situation leiden, und sich soziale Kontakte wünschen würden, es aber nicht aus eigener Kraft schaffen welche langfristig aufzubauen, sind sie eher bereit professionelle Hilfe anzunehmen, als es bei anderen Angststörungen der Fall ist. Anders als bei einer sozialen Phobie sind die Ursachen oft viel tiefgreifender und eine langfristige Therapie ist notwendig.

Mehr Informationen zu diesem Thema erfahren Sie auf therapie.de.


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Burnout – Ursachen, Symptome, Behandlung

Immer mehr Menschen leiden an Überforderung und Stress im persönlichen Alltag sowie im Beruf, und Enden mit der Diagnose Burnout. Obwohl Burnout selbst keine eigenständige Krankheit ist, umschreibt sie den Zustand des Ausgebranntseins nach einer oftmals langjährigen Überforderung und dem Gefühl der Ausweglosigkeit.
Folgen von Burnout sind grundsätzlich der Frustration, Demotivation und vermehrte Gleichgültigkeit, kann aber häufig auch bis zu körperlichen Beschwerden wie Konzentrationsprobleme, Müdigkeit und Schlaflosigkeit führen.

Entgegnen kann man dem Burnout am besten mit einer professionellen, persönlichen Beratung für eine Lösungsfindung um den Alltag stressfreier zu gestalten und speziellen Trainings bezüglich Stressbewältigung. Auch selbstständig können Übungen wie beispielsweise Autogenes Training durchgeführt werden um den Heilungsprozess zu unterstützen.

Für detailliertere Informationen zu diesem Thema lesen Sie den Beitrag auf psychomeda.de.


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Essstörungen – Ein Überblick

Von Essstörungen sind rund ein Drittel junger Mädchen und mittlerweile auch immer häufiger Burschen gefährdet. Dabei reicht das Spektrum von starkem Untergewicht über Krankheiten mit Normalgewicht bis hin zu massivem Übergewicht. Hauptbetroffene sind durchschnittlich 12- bis 35-Jährige.

Die häufigste Essstörung ist Anorexia nervosa, wie die Magersucht in Fachkreisen genannt wird. Dabei achten Betroffene darauf, so wenig wie möglich zu Essen und besonders gewichtsteigerndes grundsätzlich zu meiden. Das Körpergewicht kann dadurch gefährlich niedrig werden, und auch dadurch entstehende Mangelerscheinungen sind stark gesundheitsschädlich. Auf diese Weise können weitreichende Folgen wie Osteoporose oder Unfruchtbarkeit entstehen.

Eine weitere sehr verbreitete Essstörung ist die Bulimie, bei welcher Betroffene regelmäßige Ess-Anfälle bekommen und direkt danach durch selbst herbeigeführtes Erbrechen die Gewichtzunahme verhindern wollen. Die Menge der Nahrungsaufnahme am Stück ist dabei unverhältnismäßig viel, da dieses Verhalten kaum kontrolliert werden kann. Als Außenstehender ist eine solche Krankheit kaum zu erkennen, da diese Personen meist normalgewichtig sind, und auch sonst gesund wirken. Dennoch sind Mangelerscheinungen eine häufige unsichtbare Folge und durch das regelmäßige Erbrechen werden auch die Zähne durch die Magensäure langfristig geschädigt.

Übergewicht ist hingegen die Folge von der Binge-Eating-Störung, welche umgangssprachlich auch als Esssucht bezeichnet wird. Verursacht wird dies durch die relativ häufigen Ess-Attacken, bei welchen im Gegensatz zur Bulimie nicht die Gewichtszunahme durch Erbrechen bekämpfen wird. Durch langfristiges Übergewicht besteht ein erhöhtes Risiko an Herzkreislauferkrankungen oder Diabetes zu erkranken.

Alle Essstörungen haben gemein, dass sie durch die Psyche verursacht werden, eine Art von Suchtverhalten sind, und die Beschäftigung mit der Nahrungsaufnahme ein großer Bestandteil des Lebens ist. Eine psychologische Behandlung ist für eine Besserung meist unumgänglich, auch wenn Betroffenen zu Beginn häufig die Einsicht fehlt.

Mehr zum Thema Essstörungen finden Sie auf selfapy.de.


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