Phobien überwinden – Aber wie?

Ob Spinnen-, Höhen oder Zahnarztphobie, die unverhältnismäßig starke Furcht vor etwas kann im Alltag sehr einschränkend sein.

Bei einer Begegnung des angstauslösenden Dings oder der Situation treten Stressreaktionen wie Schweißausbruch, Zittern oder Herzrasen aus. Betroffene wissen meist um den Umstand Bescheid, dass die Furcht im Grunde genommen unbegründet ist. Darum wünschen sich viele, die Phobie einfach abzulegen. Tatsächlich gibt es dazu einige Techniken und Möglichkeiten, die allerdings Überwindung und Durchhaltevermögen erfordern.

Eine Technik, die man einfach alleine durchführen kann, ist es regelmäßig Entspannungsübungen durchzuführen. Das beruhigt langfristig und hilft auch in Stresssituationen, auch solche die durch Phobien ausgelöst werden, ruhiger zu bleiben. Auch sportliche regelmäßige Aktivität trägt maßgeblich dazu bei.

Eine zweite Möglichkeit ist es, sich bewusst mit dem Angstauslöser zu konfrontieren. Das ermöglicht es aktiv zu erleben, dass tatsächlich keine Gefahr besteht. Wird dies regelmäßig durchgeführt gewöhnt sich der Körper an die Situation und die Angstreaktionen nehmen für gewöhnlich ab.

Manchmal hilft es auch sich alle Möglichkeiten durchzudenken, und dabei festzustellen und sich darüber bewusst zu werden, dass objektiv gesehen keinerlei Gefahr besteht.

Bei einer sehr starken Ausprägung der Phobie ist eine Therapie bei einem darauf spezialisierten Psychotherapeuten sehr ratsam.

Näheres zu diesem Thema finden Sie auf spektrum.de.


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Persönliche Weiterentwicklung durch Trauer

Wer einen geliebten Menschen verliert, durchlebt normalerweise eine Phase der tiefen Trauer. Die Verarbeitung des Verlustes hat neben den offensichtlich negativen Gefühlen auch ihre positiven Seiten.

Leider rückt die aktive Trauerbewältigung allerdings immer weiter in den Hintergrund und der Schmerz wird verdrängt anstatt verarbeitet. Die heute Gesellschaft fördert dieses Verhalten, indem erwartet wird, dass jeder immer funktioniert, egal wie es um die persönlichen Umstände steht. Diese Verdrängung des Todes und der Trauer aus dem alltäglichen Leben verhindert allerdings den positiven Reifeprozess, den eine Person dadurch durchleben sollte.

Wer sich aktiv mit der neu entstandenen Lebenssituation ohne dem geliebten Menschen beschäftigt durchlebt abwechselnd traurige, als auch fröhliche Phasen. Zum einen gibt es die positiven Erinnerungen und aktuelle schöne Ereignisse, zum anderen sind da der Verlustschmerz und die Sehnsucht. Nach und nach sollten die negativen Gefühle schwächer werden. Passiert dies nicht und die Gefühle sind nach 13 Monaten noch genauso stark wie zu Beginn, spricht man von einer sogenannten Trauerstörung. Davon betroffene Menschen können auch nach einem langen Zeitraum kein Glück mehr empfinden. Hier kann eine Trauerbegleitung durch einen Psychotherapeuten helfen mit dem Verlust umgehen zu lernen.

Weitere Informationen zu diesem Thema finden Sie auf br.de.


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Freundschaften fördern Gesundheit

Freundschaften sind gesund für Körper und Psyche. Dieses Phänomen wird durch zahlreiche Studien immer wieder bestätigt und stetig werden weitere positive Auswirkungen entdeckt.

Neben einer guten gemeinsamen Zeit und einem stärkeren Selbstbewusstsein beugen Freundschaften auch psychischen Krankheiten vor. So erkranken Menschen beispielsweise mit sozialen Kontakten mit einer weitaus geringeren Wahrscheinlichkeit an einer Depression. Weiters wurde bei einer kanadischen Studie bestätigt, dass sich Menschen mit sozialen Kontakten deutlich weniger gestresst fühlen, was das Risiko an einem Burnout zu erkranken erheblich reduziert.

Auch in schwierigen Zeiten sind echte Freunde füreinander da und geben Halt. Dieses Gefühl der Geborgenheit hilft sogar mit schweren Traumata besser zurechtzukommen. Laut einer Studie reicht sogar ein einziger, sehr guter Freund, um in Krisensituationen ausreichend gestärkt hineinzugehen, denn dieser alleine kann den nötigen Motivationsschub und Rückhalt geben.

Alles in allem lässt sich sagen, wer Freundschaften pflegt, lebt gesünder und länger.

Mehr zu diesem Thema lesen Sie auf spiegel.de.


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