Mobbing am Arbeitsplatz – tägliche Hölle

Wird der Arbeitsalltag durch Kollegen noch zusätzlich erschwert, und das auf Dauer und vielleicht sogar mit Absicht, kann von Mobbing gesprochen werden. Für Betroffene scheint die unangenehme Situation häufig aussichtslos. Genau deshalb sind Verbündete in solchen Fällen besonders wichtig.

Jedes Arbeitsergebnis wird schlecht geredet, die Kollegen erzählen Gerüchte herum oder man wird einfach von jedem Gespräch oder Tätigkeit ausgeschlossen. All das sind mögliche Formen von Mobbing. Das Ziel der Mobber ist dabei häufig, die Betroffene Person möglichst schlecht dastehen zu lassen, um selbst besser zu wirken oder sich einfach nur besser zu fühlen.

Für den Gemobbten kann das allerdings auf lange Frist nicht nur schlimme psychische Folgen wie Depression oder Burnout haben, sondern durch Psychosomatik auch die körperliche Gesundheit anschlagen.

Am besten ist es, man sucht sich als Betroffener möglichst rasch Hilfe von außen, bestenfalls noch bevor die Situation allzu verfahren ist. Kann trotz Hilfe von Außenstehenden die Situation nicht entschärft werden, kann als letzte Instanz immer noch ein Jobwechsel in Betracht gezogen werden.

Detailliertere Infos zu diesem Thema finden Sie auf rp-online.de.


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So kriegen wir auch diesen Lockdown hin!

Freiwilliger Rückzug ist uns von Eremiten, Nonnen und Mönchen und SennerInnen her ein Begriff.
Auch wir brauchen für diese Zeit des gebotenen Rückzugs irgendetwas, woran wir uns aufrichten können. Die mittelalterlich anmutende Ausgangssperre lauert und belastet. Dunkle Abende, allein oder sehr eingeschränkt, immer das Gleiche.

Es lohnt, sich zu besinnen: Getrennt von allem, aber mit allem vereint. Unsere Begabung nutzen, Auswege aus scheinbar hoffnungslosen Situationen das Bestmögliche zu machen: Schreiben, Kontemplation, Musik … auch digitale Medien, sozial oder für sich, kann man nutzen. Da darf die Not auch einmal neue Grenzen ausloten. Was wollte ich sowieso immer schon ausprobieren und finde jetzt Zeit dafür?

Auch für Leidende gibt es Möglichkeiten, zum Beispiel Psychotherapie, vielleicht auch nur einmal in einem unverbindlichen Informationsgespräch, auch online oder per Telefon – Telepsychotherapie.

Den ganzen Artikel können Sie nachlesen bei Die Presse.


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Mit sich sein im Lockdown

Man kann sich auch in Gesellschaft einsam fühlen. Gerade in den vergangenen Jahren und noch mehr in den letzten Monaten berichten Untersuchungen von einer starken Zunahme von Gefühlen dieser Leere und Isolation.
Biologisch gesehen verflacht die Kommunikation von Gehirnregionen miteinander. Es zeigt sich, dass das Fehlen von sozialen Reizen auch das unangenehme Empfinden von Leiden am ungelebten Leben (Viktor Frankl und Alfried Längle) wiederspiegelt.

MitsichseinWer gewohnt ist, mit sich zu sein, ist weniger bedürftig nach solchen Reizen. Wir stehen immer in einem Dialog mit uns selbst, einem emotionalen Dialog, wenn man so will. Das kann man jederzeit aufgreifen und so das Einsamsein in ein Mitsichsein werden lassen.
Das wiederum hat eine Reihe von Vorteilen. Nicht zuletzt kann dabei einfließen, bei mir nachzuschauen, was ich gerne als nächstes tun, erleben, ja sogar denken und fühlen möchte … oder eben nicht. Es ist für viele Menschen eine neue Erfahrung, ihr eigenes Gegenüber zu sein.
Als Psychotherapeut rate ich klar zu dieser kleinen Maßnahme, aus der so viel wachsen kann. Freiheit beginnt immer bei uns selbst.


Im Standard ist ein kurzer Abriss zu den biologischen Untersuchungen von Einsamkeit.

Weiterlesen kann man zum Beispiel Gestärkt durch die dunkle ZeitHilfe bei Frustration und DemotivationPausen für ein besseres Wohlbefinden


Die Pandemie leichter erdulden

Diese Pandemie belastet.

Die mediale Kommunikation läuft auf Vorsicht und Appelle an die Vernunft hinaus: was sind die größten Gefahren.
Die psychische Belastung nimmt stark zu und der Bedarf an Entlastung und Therapie steigt.

Positive Meldungen kommen leider derzeit zu kurz. Auch sollte mehr erklärt werden, wie man sich und nahe Angehörige schützen kann, zum Beispiel durch genug Bewegung und gesunde Ernährung.
Zwischen ernst nehmen und nicht in Panik verfallen gibt es ja viele Möglichkeiten, man kann sich bewusst schöne und genussreiche Aktivitäten gönnen, wie ein Konzert zu Hause anzuhören. Und den Medienkonsum einzuschränken, die Fakten hat man in 15 Minuten.

Ein gutes Stichwort ist: An Krisen wachsen können.

So hat es der Präsident des ÖBVP formuliert: derstandard.at


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Zigaretten ade – Für sofortige Verbesserung der Gesundheit

Jeder Raucher, besonders Kettenraucher, spielt im wahrsten Sinne des Wortes mit seinem Leben.

30 Prozent aller Krebserkrankung finden ihren Ursprung im Zigarettenkonsum. Auch viele andere schwere Erkrankungen resultieren aus dem regelmäßigen Rauchen. Trotzdem gibt es viele Menschen, bei welchen das Rauchen zum Alltag gehört.

Das Aufhören mit dem Rauchen verbessert den allgemeinen Gesundheitszustand deutlich und das bereits nach wenigen Tagen. So sinkt das Herzinfarkt-Risiko bereits nach dem ersten Tag Abstinenz. Auch der Geschmack- und Geruchssinn kommt relativ schnell wieder zurück, und der Kreislauf kommt wieder in Schwung.

Trotz dem Wissen um all diese positiven Wirkungen fällt vielen das Aufhören schwer. Die Sucht hat viele voll im Griff und jeder Versuch die Zigaretten hinter sich zu lassen scheitert. Nur 3 bis 7 Prozent derjenigen, die die Entwöhnung ganz alleine ohne Hilfe schaffen wollen, sind nach einem Jahr immer noch abstinent. Nur 30 Prozent der Raucher suchen sich Hilfe, obwohl auf diese Weise eine deutlich höhere Erfolgsquote zur Aussicht steht.

Deshalb ist es am besten beispielsweise nach einem Psychotherapeuten suchen, der sich auf Suchttherapie spezialisiert hat, und sich von ihm Unterstützung zu suchen.

Mehr Informationen zu diesem Thema erhalten Sie auf businessinsider.de.


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