Soziale Unsicherheit – Einsamkeit wider Willen

Wer mit sich selbst nicht klar kommt, hat es schwieriger mit sozialen Beziehungen. Besonders stark leiden darunter Menschen, welche von einer selbstunsicheren Persönlichkeitsstörung betroffen sind, was ein bis zwei Prozent der Bevölkerung ausmacht.

Betroffene haben meist so starke Selbstzweifel und haben Angst vor Kritik, dass sie Tätigkeiten mit anderen Menschen so weit wie möglich meiden. Die Vermeidung von sozialen Situationen führt zur Bestätigung, dass sie anderen nicht genügen und sie nicht erwünscht sind. Das kann bis zur sozialen Isolation führen und ein Teufelskreis entsteht.

Da Betroffene selbst unter dieser Situation leiden, und sich soziale Kontakte wünschen würden, es aber nicht aus eigener Kraft schaffen welche langfristig aufzubauen, sind sie eher bereit professionelle Hilfe anzunehmen, als es bei anderen Angststörungen der Fall ist. Anders als bei einer sozialen Phobie sind die Ursachen oft viel tiefgreifender und eine langfristige Therapie ist notwendig.

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Burnout – Ursachen, Symptome, Behandlung

Immer mehr Menschen leiden an Überforderung und Stress im persönlichen Alltag sowie im Beruf, und Enden mit der Diagnose Burnout. Obwohl Burnout selbst keine eigenständige Krankheit ist, umschreibt sie den Zustand des Ausgebranntseins nach einer oftmals langjährigen Überforderung und dem Gefühl der Ausweglosigkeit.
Folgen von Burnout sind grundsätzlich der Frustration, Demotivation und vermehrte Gleichgültigkeit, kann aber häufig auch bis zu körperlichen Beschwerden wie Konzentrationsprobleme, Müdigkeit und Schlaflosigkeit führen.

Entgegnen kann man dem Burnout am besten mit einer professionellen, persönlichen Beratung für eine Lösungsfindung um den Alltag stressfreier zu gestalten und speziellen Trainings bezüglich Stressbewältigung. Auch selbstständig können Übungen wie beispielsweise Autogenes Training durchgeführt werden um den Heilungsprozess zu unterstützen.

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Essstörungen – Ein Überblick

Von Essstörungen sind rund ein Drittel junger Mädchen und mittlerweile auch immer häufiger Burschen gefährdet. Dabei reicht das Spektrum von starkem Untergewicht über Krankheiten mit Normalgewicht bis hin zu massivem Übergewicht. Hauptbetroffene sind durchschnittlich 12- bis 35-Jährige.

Die häufigste Essstörung ist Anorexia nervosa, wie die Magersucht in Fachkreisen genannt wird. Dabei achten Betroffene darauf, so wenig wie möglich zu Essen und besonders gewichtsteigerndes grundsätzlich zu meiden. Das Körpergewicht kann dadurch gefährlich niedrig werden, und auch dadurch entstehende Mangelerscheinungen sind stark gesundheitsschädlich. Auf diese Weise können weitreichende Folgen wie Osteoporose oder Unfruchtbarkeit entstehen.

Eine weitere sehr verbreitete Essstörung ist die Bulimie, bei welcher Betroffene regelmäßige Ess-Anfälle bekommen und direkt danach durch selbst herbeigeführtes Erbrechen die Gewichtzunahme verhindern wollen. Die Menge der Nahrungsaufnahme am Stück ist dabei unverhältnismäßig viel, da dieses Verhalten kaum kontrolliert werden kann. Als Außenstehender ist eine solche Krankheit kaum zu erkennen, da diese Personen meist normalgewichtig sind, und auch sonst gesund wirken. Dennoch sind Mangelerscheinungen eine häufige unsichtbare Folge und durch das regelmäßige Erbrechen werden auch die Zähne durch die Magensäure langfristig geschädigt.

Übergewicht ist hingegen die Folge von der Binge-Eating-Störung, welche umgangssprachlich auch als Esssucht bezeichnet wird. Verursacht wird dies durch die relativ häufigen Ess-Attacken, bei welchen im Gegensatz zur Bulimie nicht die Gewichtszunahme durch Erbrechen bekämpfen wird. Durch langfristiges Übergewicht besteht ein erhöhtes Risiko an Herzkreislauferkrankungen oder Diabetes zu erkranken.

Alle Essstörungen haben gemein, dass sie durch die Psyche verursacht werden, eine Art von Suchtverhalten sind, und die Beschäftigung mit der Nahrungsaufnahme ein großer Bestandteil des Lebens ist. Eine psychologische Behandlung ist für eine Besserung meist unumgänglich, auch wenn Betroffenen zu Beginn häufig die Einsicht fehlt.

Mehr zum Thema Essstörungen finden Sie auf selfapy.de.


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Phobien überwinden – Aber wie?

Ob Spinnen-, Höhen oder Zahnarztphobie, die unverhältnismäßig starke Furcht vor etwas kann im Alltag sehr einschränkend sein.

Bei einer Begegnung des angstauslösenden Dings oder der Situation treten Stressreaktionen wie Schweißausbruch, Zittern oder Herzrasen aus. Betroffene wissen meist um den Umstand Bescheid, dass die Furcht im Grunde genommen unbegründet ist. Darum wünschen sich viele, die Phobie einfach abzulegen. Tatsächlich gibt es dazu einige Techniken und Möglichkeiten, die allerdings Überwindung und Durchhaltevermögen erfordern.

Eine Technik, die man einfach alleine durchführen kann, ist es regelmäßig Entspannungsübungen durchzuführen. Das beruhigt langfristig und hilft auch in Stresssituationen, auch solche die durch Phobien ausgelöst werden, ruhiger zu bleiben. Auch sportliche regelmäßige Aktivität trägt maßgeblich dazu bei.

Eine zweite Möglichkeit ist es, sich bewusst mit dem Angstauslöser zu konfrontieren. Das ermöglicht es aktiv zu erleben, dass tatsächlich keine Gefahr besteht. Wird dies regelmäßig durchgeführt gewöhnt sich der Körper an die Situation und die Angstreaktionen nehmen für gewöhnlich ab.

Manchmal hilft es auch sich alle Möglichkeiten durchzudenken, und dabei festzustellen und sich darüber bewusst zu werden, dass objektiv gesehen keinerlei Gefahr besteht.

Bei einer sehr starken Ausprägung der Phobie ist eine Therapie bei einem darauf spezialisierten Psychotherapeuten sehr ratsam.

Näheres zu diesem Thema finden Sie auf spektrum.de.


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Persönliche Weiterentwicklung durch Trauer

Wer einen geliebten Menschen verliert, durchlebt normalerweise eine Phase der tiefen Trauer. Die Verarbeitung des Verlustes hat neben den offensichtlich negativen Gefühlen auch ihre positiven Seiten.

Leider rückt die aktive Trauerbewältigung allerdings immer weiter in den Hintergrund und der Schmerz wird verdrängt anstatt verarbeitet. Die heute Gesellschaft fördert dieses Verhalten, indem erwartet wird, dass jeder immer funktioniert, egal wie es um die persönlichen Umstände steht. Diese Verdrängung des Todes und der Trauer aus dem alltäglichen Leben verhindert allerdings den positiven Reifeprozess, den eine Person dadurch durchleben sollte.

Wer sich aktiv mit der neu entstandenen Lebenssituation ohne dem geliebten Menschen beschäftigt durchlebt abwechselnd traurige, als auch fröhliche Phasen. Zum einen gibt es die positiven Erinnerungen und aktuelle schöne Ereignisse, zum anderen sind da der Verlustschmerz und die Sehnsucht. Nach und nach sollten die negativen Gefühle schwächer werden. Passiert dies nicht und die Gefühle sind nach 13 Monaten noch genauso stark wie zu Beginn, spricht man von einer sogenannten Trauerstörung. Davon betroffene Menschen können auch nach einem langen Zeitraum kein Glück mehr empfinden. Hier kann eine Trauerbegleitung durch einen Psychotherapeuten helfen mit dem Verlust umgehen zu lernen.

Weitere Informationen zu diesem Thema finden Sie auf br.de.


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