Vielleicht kennen Sie das: Das Herz rast plötzlich wie verrückt. Die Luft wird knapp. Der Gedanke schießt durch den Kopf: „Ich sterbe!“ Oder die diffuse Unruhe, die Sie morgens schon beim Aufwachen begleitet. Die ständige Sorge, dass etwas Schlimmes passieren könnte. Die Situationen, die Sie vermeiden, weil die Angst zu groß ist.
Angststörungen gehören zu den häufigsten Gründen, warum Menschen eine Psychotherapie in Wien aufsuchen. Und das ist gut so – denn Angst, die das Leben einschränkt, muss nicht ertragen werden. Es gibt Wege heraus. Als Psychotherapeut in Wien arbeite ich täglich mit Menschen, die unter Ängsten leiden. Und die Existenzanalyse bietet einen besonders tiefgehenden Zugang zu diesem Thema.
Lassen Sie mich Ihnen zeigen, wie wir in der Existenzanalyse Wien Angst verstehen – und wie wir damit arbeiten.
Angst ist nicht gleich Angst: Was Sie wissen sollten
Die vielen Gesichter der Angst
Wenn Sie wegen Angst eine Psychotherapie suchen, ist der erste Schritt zu verstehen: Es gibt nicht „die eine Angst“. Angst zeigt sich in vielen Formen:
Panikattacken: Sie kommen aus heiterem Himmel. Das Herz rast, Sie schwitzen, zittern, haben das Gefühl, verrückt zu werden oder zu sterben. Die Panik dauert meist nur Minuten – aber diese Minuten fühlen sich an wie eine Ewigkeit. Und dann kommt die „Angst vor der Angst“: Sie fürchten die nächste Attacke.
Generalisierte Angststörung: Die ständige Begleiterin. Sie sorgen sich um alles Mögliche – Gesundheit, Familie, Beruf, Finanzen. Die Anspannung lässt nie nach. Sie können nicht abschalten, nicht entspannen. Ihr Körper ist permanent in Alarmbereitschaft.
Soziale Angst: Die Angst vor den Blicken, den Urteilen der anderen. Meetings sind die Hölle. Small Talk beim Bäcker? Unmöglich. Sie meiden Situationen, in denen Sie im Mittelpunkt stehen könnten.
Phobien: Spinnen, enge Räume, Höhe, Spritzen – die Liste ist lang. Die Angst ist so intensiv, dass Sie diese Situationen um jeden Preis vermeiden.
Traumabedingte Angst: Nach belastenden Erlebnissen kann eine tiefe, durchdringende Angst zurückbleiben. Hier kommt die Traumatherapie in Wien ins Spiel – eine spezielle Form der Behandlung, auf die wir später noch eingehen.
Wann ist Angst „normal“ – und wann wird sie zum Problem?
Hier eine wichtige Unterscheidung: Angst an sich ist nichts Schlimmes. Im Gegenteil! Angst ist eine sinnvolle Emotion. Sie warnt uns vor Gefahren, lässt uns vorsichtig sein, schützt uns.
Das Problem entsteht, wenn:
- Die Angst in Situationen auftritt, die objektiv nicht gefährlich sind
- Sie so stark ist, dass sie Ihr Leben einschränkt
- Sie Sie daran hindert, Dinge zu tun, die Ihnen wichtig sind
- Sie chronisch wird und nicht mehr verschwindet
Dann sprechen wir von einer Angststörung – und dann ist es Zeit, sich Hilfe zu holen. Bei einem Psychotherapeuten zum Beispiel, der auf Angststörungen in Wien spezialisiert ist.
Der existenzanalytische Blick: Angst als existentielle Botschaft
Was Angst uns eigentlich sagen will
Jetzt wird’s spannend – und hier unterscheidet sich die Existenzanalyse von vielen anderen Therapieformen. Wir sehen Angst nicht primär als „Störung“, die einfach weg muss. Wir fragen: Was will uns diese Angst sagen?
Viktor Frankl, der Begründer der Logotherapie (aus der die Existenzanalyse entstand), unterschied zwischen drei Formen:
Normale Angst: Eine angemessene Reaktion auf reale Bedrohungen. Wenn Sie nachts allein durch einen dunklen Park gehen und ein ungutes Gefühl haben – das ist gesunde Angst.
Neurotische Angst: Eine übertriebene, unangemessene Reaktion. Die Angst ist da, aber die eigentliche Bedrohung fehlt oder ist minimal.
Existentielle Angst: Die tiefe Konfrontation mit grundlegenden menschlichen Fragen. Die Angst vor dem Tod, vor Sinnlosigkeit, vor der eigenen Freiheit und Verantwortung.
In der praktischen Psychotherapie bei Angststörungen vermischen sich diese Formen oft. Aber zu verstehen, welche Art von Angst bei Ihnen im Vordergrund steht, hilft enorm.
Die erste Grundmotivation: Sein-Können
Hier kommt das Herzstück der Existenzanalyse Wien: die vier Grundmotivationen, die Alfried Längle entwickelt hat. Angst hängt besonders eng mit der ersten Grundmotivation zusammen.
Die zentrale Frage dieser ersten Grundmotivation lautet: „Kann ich sein? Habe ich Raum, Schutz und Halt in dieser Welt?“
Stellen Sie sich ein kleines Kind vor. Es braucht Schutz, Geborgenheit, das Gefühl: „Hier bin ich sicher. Hier ist Platz für mich.“ Wenn ein Kind diese Erfahrung nicht macht, entsteht Angst. Tiefe, existentielle Angst.
Und wissen Sie was? Wir Erwachsene sind gar nicht so anders. Auch wir brauchen:
- Raum: Einen Ort (äußerlich und innerlich), wo wir sein dürfen
- Schutz: Das Gefühl, dass wir nicht ständig bedroht sind
- Halt: Etwas, woran wir uns festhalten können, was uns trägt
Wenn eine oder mehrere dieser Grundbedingungen fehlen oder gefährdet sind, reagiert unser System mit Angst. Die Angst sagt uns: „Achtung! Dein Sein ist bedroht!“
Angst als Signal verstehen
Das ist der entscheidende Perspektivwechsel in der Existenzanalyse: Ihre Angst ist nicht Ihr Feind. Sie ist ein Signal. Ein Alarmsystem, das Ihnen sagt: „Da stimmt etwas nicht mit deinen existentiellen Grundbedingungen!“
Wie entsteht eine Angststörung? Die existenzanalytische Erklärung
Die biographischen Wurzeln
In der Psychotherapie in Wien 1180 oder wo auch immer schauen wir uns Ihre Geschichte an. Nicht, um in der Vergangenheit zu wühlen, sondern um zu verstehen: Wann und wie wurde Ihr existentielles Fundament erschüttert?
Mögliche Ursachen:
Frühe Bindungserfahrungen: Kinder, die keine sichere Bindung erleben konnten, entwickeln oft ein grundlegendes Gefühl von Unsicherheit. Die Welt fühlt sich nicht verlässlich an. Diese frühe Erschütterung kann bis ins Erwachsenenalter nachwirken.
Traumatische Erlebnisse: Unfälle, Gewalt, Missbrauch, Naturkatastrophen – solche Ereignisse können das Grundvertrauen in die Welt massiv erschüttern. Hier braucht es oft spezialisierte Traumatherapie in Wien.
Chronische Überforderung: Wenn Sie über lange Zeit mehr tragen müssen, als Sie können – sei es in der Familie, im Beruf, emotional –, kann das Ihre Grundstabilität untergraben. Das kann zu Burnout führen, oft gepaart mit Angst.
Verluste: Der Tod eines geliebten Menschen, eine Trennung, der Verlust der Arbeit – solche Ereignisse können den Boden unter den Füßen wegziehen.
Sinnkrisen: Manchmal ist es nicht ein dramatisches Ereignis, sondern ein schleichendes Gefühl: „Wofür das alles?“ Wenn der Sinn verloren geht, kann sich existentielle Angst entwickeln.
Der Teufelskreis der Angst
Oft entsteht dann ein Teufelskreis, den Sie vielleicht kennen:
- Auslöser: Eine Situation, die (bewusst oder unbewusst) Ihre existentielle Unsicherheit aktiviert
- Angstreaktion: Ihr Körper reagiert mit Herzrasen, Schwitzen, Anspannung
- Fehlinterpretation: Sie deuten diese körperlichen Symptome als Gefahr („Ich bekomme einen Herzinfarkt!“)
- Verstärkung: Die Angst wird noch größer
- Vermeidung: Sie meiden die Situation beim nächsten Mal
- Bestätigung: Die Vermeidung bestätigt Ihrem Gehirn: „Siehst du! Es war gefährlich!“
- Ausweitung: Die Angst breitet sich auf immer mehr Situationen aus
Dieser Kreislauf ist zäh. Aber – und das ist die gute Nachricht – er kann durchbrochen werden. In der Psychotherapie bei Angststörungen arbeiten wir genau daran.
Der therapeutische Weg: Wie wir in der Existenzanalyse mit Angst arbeiten
Schritt 1: Die Angst ernst nehmen und verstehen
Der erste Schritt in meiner Praxis für Psychotherapie in Wien 1170: Ich nehme Ihre Angst ernst. Nicht als lästiges Symptom, das schnell weg soll, sondern als wichtige Botschaft.
Wir schauen gemeinsam:
- In welchen Situationen tritt die Angst auf?
- Wie fühlt sie sich konkret an? (Hier nutzen wir die phänomenologische Methode der Existenzanalyse)
- Was geht Ihnen durch den Kopf, wenn die Angst kommt?
- Welche körperlichen Reaktionen nehmen Sie wahr?
Und dann die entscheidende Frage: Was ist eigentlich bedroht? Geht es um Raum, Schutz oder Halt? Oder vielleicht doch um eine andere Grundmotivation?
Schritt 2: Das existentielle Fundament stabilisieren
Jetzt arbeiten wir daran, Ihre erste Grundmotivation zu stärken. Das ist keine schnelle Symptombekämpfung, sondern tiefgreifende Arbeit. Aber genau deshalb ist sie nachhaltig.
Raum schaffen:
- Wo in Ihrem Leben haben Sie eigentlich Raum für sich?
- Wo nehmen Sie zu viel Raum weg, wo zu wenig?
- Wie können Sie lernen, dass Sie ein Recht haben, da zu sein?
Schutz aufbauen:
- Was oder wer gibt Ihnen Schutz?
- Wie können Sie sich selbst schützen lernen?
- Welche Grenzen brauchen Sie?
Halt finden:
- Was trägt Sie wirklich im Leben?
- Wo haben Sie inneren Halt verloren?
- Wie können Sie neuen Halt entwickeln?
Diese Arbeit ist konkret, nicht abstrakt. In der Existenzanalyse nutzen wir dafür die „Personale Existenzanalyse“ (PEA) – eine Methode, die mit Ihrem konkreten Erleben arbeitet.
Schritt 3: Mit dem Körper arbeiten
Angst ist nicht nur im Kopf – sie sitzt im Körper. Ihr Nervensystem ist in ständiger Alarmbereitschaft. Deshalb gehört zur Psychotherapie bei Angststörungen in Wien auch die Arbeit mit dem Körper:
- Atemarbeit: Lernen, bewusst zu atmen, um das Nervensystem zu beruhigen
- Achtsamkeit: Den Körper wieder als sicheren Ort erleben
- Erdungsübungen: Spüren, dass Sie hier sind, dass Sie Boden unter den Füßen haben
- Bewegung: Aktivität hilft, die Stresshormone abzubauen
Besonders bei traumatischer Angst ist diese Körperarbeit in der Traumatherapie essentiell. Trauma sitzt im Nervensystem – und da muss es auch bearbeitet werden.
Schritt 4: Der Angst begegnen (statt sie zu vermeiden)
Hier wird’s mutig: Irgendwann ist der Punkt erreicht, wo wir der Angst begegnen. Nicht blind, nicht unvorbereitet – aber wir gehen hin.
Warum? Weil Vermeidung die Angst füttert. Jedes Mal, wenn Sie eine angstbesetzte Situation vermeiden, lernt Ihr Gehirn: „Siehst du! Es ist gefährlich!“ Die Angst wird stärker.
In der Existenzanalyse machen wir das aber anders als in reinen Expositionstherapien. Wir gehen nicht einfach mechanisch in die gefürchteten Situationen. Wir fragen: „Kannst du innerlich Ja sagen zu diesem Schritt?“
Sie entscheiden. Wir gehen in Ihrem Tempo. Aber wir gehen.
Konkret könnte das heißen:
- Bei sozialer Angst: Schritt für Schritt wieder Kontakte aufnehmen
- Bei Panikattacken: Die gefürchteten Orte wieder besuchen, mit innerer Vorbereitung
- Bei Phobien: Sich der angstbesetzten Situation annähern, wenn Sie innerlich bereit sind
Schritt 5: Die Sinnfrage integrieren
Und hier kommt Viktor Frankls ursprüngliche Logotherapie wieder ins Spiel. Wenn wir an Ihrer ersten Grundmotivation gearbeitet haben, wenn die akute Angst nachlässt, fragen wir: Wofür leben Sie eigentlich?
Denn: Angst entsteht auch aus Sinnlosigkeit. Wenn Sie einen Sinn in Ihrem Leben sehen, eine Aufgabe, etwas, für das es sich zu leben lohnt – dann wird die Angst kleiner. Sie haben etwas, das größer ist als die Angst.
Besondere Formen: Depression, Burnout und Trauma
Wenn Angst und Depression zusammenkommen
Oft kommen Angst und Depression Hand in Hand. In der Psychotherapie bei Depression in Wien sehen wir:
- Anhaltende Angst kann zu Depression führen – Sie sind erschöpft vom ständigen Kampf
- Depression kann Angst auslösen – die Zukunft erscheint bedrohlich, sinnlos
Existenzanalytisch verstehen wir das so:
- Angst betrifft oft die erste Grundmotivation (Sein-Können)
- Depression betrifft oft die zweite Grundmotivation (Leben-Mögen)
Wenn beide betroffen sind, arbeiten wir systematisch an beiden Ebenen.
Burnout und Angst
Burnout ist oft verbunden mit Angst – vor Versagen, vor Verlust der Kontrolle, vor dem Zusammenbruch. In der Psychotherapie bei Burnout schauen wir:
- Wie haben Sie Ihre Grenzen überschritten? (dritte Grundmotivation)
- Was treibt Sie so an? (oft: Angst vor Wertlosigkeit)
- Wo haben Sie Ihren inneren Halt verloren?
Die Behandlung von Burnout integriert alle Grundmotivationen – aber die Angstkomponente ist oft zentral.
Traumabedingte Angst
Die Traumatherapie in Wien ist ein spezialisiertes Feld. Nach traumatischen Erlebnissen – Unfälle, Gewalt, Missbrauch, Naturkatastrophen – ist das existentielle Fundament massiv erschüttert.
Als Traumatherapeut arbeite ich hier besonders behutsam. Die erste Grundmotivation ist tief verletzt. Das Grundvertrauen in die Welt ist weg. Es braucht Zeit, viel Geduld und eine sichere therapeutische Beziehung, um dieses Vertrauen wieder aufzubauen.
In der Traumatherapie nutzen wir spezielle Methoden:
- Stabilisierung des Nervensystems
- Arbeit mit Ressourcen
- Vorsichtige Traumabearbeitung (wenn Sie bereit sind)
- Wiederherstellung von Sicherheit und Kontrolle
Praktische Tipps: Was Sie selbst tun können
Neben der Psychotherapie gibt es einiges, was Sie selbst tun können, um mit Ihrer Angst besser umzugehen:
Im akuten Moment:
Die 5-4-3-2-1-Technik (Erdung):
- Nennen Sie 5 Dinge, die Sie sehen
- 4 Dinge, die Sie hören
- 3 Dinge, die Sie fühlen (z.B. Ihre Füße am Boden)
- 2 Dinge, die Sie riechen
- 1 Ding, das Sie schmecken
Das holt Sie aus der Angstgedankenspirale zurück in den gegenwärtigen Moment.
Atmen: Langsam durch die Nase ein (4 Sekunden), Pause (2 Sekunden), langsam durch den Mund aus (6 Sekunden). Das beruhigt Ihr Nervensystem.
Benennen: Sagen Sie laut: „Das ist Angst. Das ist ein Gefühl. Es ist unangenehm, aber nicht gefährlich.“ Das aktiviert Ihren rationalen Verstand.
Langfristig:
Regelmäßige Bewegung: Sport baut Stresshormone ab und stärkt Ihr Körpergefühl.
Schlafhygiene: Angst und Schlafmangel verstärken sich gegenseitig. Achten Sie auf guten Schlaf.
Soziale Kontakte: Beziehungen geben Halt. Auch wenn die Angst Sie isolieren will – bleiben Sie in Kontakt.
Achtsamkeit: Meditation oder Achtsamkeitsübungen können helfen, aus dem Gedankenkarussell auszusteigen.
Tagebuch: Schreiben Sie auf, wann die Angst kommt, was davor war, was half. Das gibt Ihnen Orientierung.
Aber – und das ist wichtig: Diese Selbsthilfemaßnahmen sind wertvoll, ersetzen aber bei einer manifesten Angststörung keine professionelle Psychotherapie.
Wann sollten Sie sich Hilfe holen?
Spätestens, wenn:
- Die Angst Ihr Leben einschränkt (Sie Dinge vermeiden, die Ihnen wichtig wären)
- Sie unter Panikattacken leiden
- Die Angst seit Wochen oder Monaten anhält
- Sie merken, dass auch Depression oder Burnout dazukommt
- Sie selbst nicht mehr weiterwissen
- Ihre Lebensqualität deutlich leidet
Dann ist es Zeit, einen Psychotherapeuten in Wien aufzusuchen. Das ist kein Zeichen von Schwäche, sondern von Stärke und Selbstfürsorge.
Wie läuft eine Psychotherapie bei Angststörungen ab?
Vielleicht fragen Sie sich: „Was erwartet mich eigentlich, wenn ich mich für eine Psychotherapie bei Angststörungen in Wien entscheide?“
Das Erstgespräch
Im ersten Gespräch lernen wir uns kennen. Sie erzählen mir von Ihrer Angst, ich erkläre Ihnen, wie ich arbeite. Wir schauen, ob die Chemie stimmt – denn eine gute therapeutische Beziehung ist entscheidend.
Ich höre zu. Ich nehme Ihre Angst ernst. Und ich erkläre Ihnen, wie ich aus existenzanalytischer Sicht Ihre Situation verstehe.
Der Therapieverlauf
Die Psychotherapie in Wien 1170 läuft üblicherweise so ab:
Anfangsphase (4-8 Sitzungen):
- Wir verstehen gemeinsam Ihre Angst
- Wir schauen, welche Grundmotivation betroffen ist
- Sie lernen erste Techniken zum Umgang mit akuter Angst
- Wir beginnen, Ihr existentielles Fundament zu stabilisieren
Mittlere Phase (je nach Schwere: 10-30 Sitzungen):
- Wir arbeiten an den existentiellen Grundlagen
- Wir gehen Schritt für Schritt in angstbesetzte Situationen
- Wir bearbeiten biographische Themen
- Sie entwickeln neuen Halt, Schutz, Raum
Abschlussphase (3-5 Sitzungen):
- Wir festigen das Erreichte
- Wir schauen auf Rückfallprophylaxe
- Wir klären offene Fragen
- Wir feiern Ihre Fortschritte!
Die Dauer ist individuell. Manche kommen mit 20 Sitzungen aus, andere brauchen länger. Besonders bei Traumatherapie oder wenn Depression und Angst zusammen auftreten, kann es auch ein Jahr oder länger dauern.
Die Rolle der therapeutischen Beziehung
In der Existenzanalyse ist die Beziehung zwischen Psychotherapeut und Patient*in zentral. Warum? Weil Sie bei mir erleben sollen, was Ihnen vielleicht im Leben fehlt:
- Raum: Sie dürfen hier sein, so wie Sie sind
- Schutz: Dieser Raum ist sicher, ich halte den Rahmen
- Halt: Ich bin verlässlich da, ich trage mit
Die therapeutische Beziehung wird zu einer heilsamen Erfahrung, die Sie dann ins Leben übertragen können.
Hoffnung ist realistisch: Der Ausblick
Ich will ehrlich sein: Eine Angststörung zu überwinden, ist kein Spaziergang. Es braucht Mut, sich der eigenen Angst zu stellen. Es braucht Geduld, am existentiellen Fundament zu arbeiten. Es braucht Durchhaltevermögen.
Aber – und das ist die gute Nachricht – es ist möglich. Ich erlebe es in meiner Praxis für Psychotherapie in Wien 1170 immer wieder: Menschen, die ihr Leben zurückgewinnen. Die wieder ohne Panik U-Bahn fahren können. Die wieder Freude an sozialen Kontakten finden. Die morgens aufstehen und nicht mehr diese bleischwere Angst im Bauch haben.
Die Existenzanalyse bietet dafür einen besonders tiefen, nachhaltigen Weg. Wir bekämpfen nicht nur Symptome. Wir bauen an Ihrem existentiellen Fundament. Wir helfen Ihnen, wieder Boden unter den Füßen zu spüren, Halt zu finden, Raum einzunehmen.
Und wir helfen Ihnen, Viktor Frankls zentrale Botschaft zu verwirklichen: Trotz der Angst, trotz aller Schwierigkeiten – Ja zum Leben zu sagen.
Der erste Schritt
Der schwerste Schritt ist oft der erste: Sich einzugestehen, dass Sie Hilfe brauchen. Und dann tatsächlich einen Termin auszumachen.
Wenn Sie diesen Artikel bis hierher gelesen haben, haben Sie diesen ersten Schritt in Gedanken vielleicht schon gemacht. Das ist großartig!
In meiner Praxis für Existenzanalyse Wien begleite ich Sie gerne auf diesem Weg. Als Psychotherapeut für Angststörungen in Wien habe ich viel Erfahrung – aber mehr noch: Ich habe Vertrauen in Ihre Fähigkeit, sich zu verändern.
Ihre Angst hat eine Botschaft für Sie. Lassen Sie uns gemeinsam herausfinden, welche. Und lassen Sie uns gemeinsam daran arbeiten, dass Sie wieder freier, sicherer, geborgener leben können.
Wenn Sie bereit sind, freue ich mich auf Ihre Kontaktaufnahme. Der Weg aus der Angst beginnt mit einem einzigen Schritt – und dieser Schritt ist vielleicht näher, als Sie denken.
Sie leiden unter Angst, Panikattacken oder Angststörungen? Als Psychotherapeut in Wien 1170 biete ich Ihnen einen sicheren Rahmen und fundierte Begleitung auf Ihrem Weg aus der Angst. Die Existenzanalyse hilft Ihnen, nicht nur Symptome zu lindern, sondern Ihr existentielles Fundament zu stärken. Kontaktieren Sie mich für ein unverbindliches Erstgespräch.